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"Paradeyß. Herkunftsahnungen - Zukunftshoffnungen" - Ausstellung vom 29. April bis 19. Juli 2013

Unsere Heimat ist das Paradies. Dort gehören wir eigentlich hin. So zumindest empfinden wir Menschen es. Und gestalten unser ganzes Leben als Suche nach ungetrübtem Glück und Frieden, als Streben nach Gelingen und Heil.

In der neuen Ausstellung der Provinzialbibliothek Amberg „Paradeyß – Herkunftsahnungen und Zukunftshoffnungen“ wird den verschiedenen Paradies-Motiven in den Büchern aus Oberpfälzer Klosterbibliotheken nachgegangen. Auch dem Versuch des Menschen, in seiner Umgebung immer wieder paradiesische Zustände zu schaffen oder zumindest paradiesische Phänomene (Paradiesfrüchte, Paradiesvögel …) zu vergegenwärtigen, wird nachgespürt. Ein weiterer Teil der Ausstellung wendet sich dem zukünftigen, himmlischen Paradies zu.
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Mehr zur Ausstellung im interdisziplinären Gemeinschaftsblog zur Geschichte von Klöstern und Orden
http://ordensgeschichte.hypotheses.org/3159
Das Kloster als Paradies
http://ordensgeschichte.hypotheses.org/3295
Das Paradies beim Universalgelehrten und Jesuiten Athanasius Kircher
http://ordensgeschichte.hypotheses.org/3725

Öffnungszeiten der Ausstellung
29. April bis 28. Juni 2013
Mo - Do 10-12.30 Uhr und 13.30 bis 16.00 Uhr
Fr 10 bis 12.30 Uhr
Feiertags geschlossen
Gruppenanmeldungen nach Vereinbarung auch außerhalb der Öffnungszeiten.
Der Eintritt ist frei.

Ausstellungseröffnung 
26. April 2013 um 19.30 Uhr
Vortrag des Ausstelllungskurators
Dr. Georg Schrott

Begleitende Vorträge
13. Mai 2013 um 19.30 Uhr
Das Paradies im Judentum
Rabbiner Dr. Daniel S. Katz
Der Referent Dr. Daniel Katz ist Mitglied der Allgemeinen Rabbinerkonferenz des Zentralrats der Juden in Deutschland und amtiert als Rabbiner der Jüdischen Gemeinde Weiden in der Oberpfalz.

26. Juni 2013 um 19.30 Uhr
Das Paradies liegt im Garten – Biblische Gedanken zu Ursprung und Ziel des Menschen
Professor Dr. Christoph Dohmen
Der Inhaber des Lehrstuhls für Exegese und Hermeneutik des Alten Testaments an der Fakultät für Katholische Theologie der Universität Regensburg führte in die Gedanken- und Bilderwelt der so genannten Paradiesgeschichte ein.
In Kooperation mit KEB Amberg-Sulzbach


Katalogbuch zur Ausstellung
Schrott, Georg: Paradeyß. Herkunftsahnungen – Zukunftshoffnungen. Motivgeschichtliche Beobachtungen in Bücher aus den Oberpfälzer Klosterbibliotheken. Hrsg. von der Provinzialbibliothek Amberg. Sankt Ottilien, 2013.
Preis: 14,95 €

Musik-Kabarett im Malteser-Innenhof - Leb'n is a Glückssach

Treml & Schuier

Am Donnerstag, den 13.06.2013 um 20 Uhr war das aktuelle Stück „Leb´n is a Glücksach“ der Musikpoeten Hubert Treml (Gesang, Gitarre) und Franz Schuier (Klavier) im Malteser-Innenhof zu hören. In ihren heiter-spitzfindigen Mundart-Songs besangen die beiden Regensburger das Leben und die Liebe, die Sehnsucht und das Glück. Treml und Schuier führen das Publikum in einer musikalischen Reise durch Bayern, immer entlang der B15, von Hof nach Rosenheim. Dabei erzählen sie die neue (!) Gschicht vom Brandner Kaspar.
So entstand ein musikalisches Roadmovie mit genialer Musik (Pop, Balladen, Gstanzl, Jazz bis hin zu Rock ’n’ Roll) und einzigartigen Texten. Die Provinzialbibliothek Amberg lud gemeinsam mit der KEB Amberg-Sulzbach zu diesem kabarettistisch gewürzten Kleinkunstabend mit Tiefgang und großem Glücks-Potential.

Lesung "Die dunkle Mühle" mit Gerd Scherm und Friederike Gollwitzer

Die Saga der Familie Gollwitzer - von der Armut in der Oberpfalz bis zur Nazi-Zeit
Am Donnerstag, 11. Juli 2013 um 19:30 Uhr stellte Gerd Scherm zusammen mit seiner Frau Friederike Gollwitzer seinen dokumentarischen Episoden-Roman aus 100 Jahren deutscher Geschichte vor.
Friederike Gollwitzer findet in einem alten Karton die Lebensaufzeichnungen ihres 1868 geborenen Großvaters, geschrieben auf gebrauchten Briefumschlägen und altem Packpapier. Die Spur der Ahnen führt sie in ein dunkles Tal in der Oberpfalz, auf die kargen Höhen des Böhmerwaldes und an die Ufer des Eriesees nach Ohio. Sie entdeckt Familien-Tabus wie einen verdrängten Nobelpreisträger (den in Thansüß/Freihung geborenen Physiker Johannes Stark) ebenso wie den aufrechten Gang im Dritten Reich. Was als private Ahnenforschung begann, entwickelt sich in einzelnen Episoden zu einem lebendigen Bild von hundert Jahren Geschichte.
In Zusammenarbeit mit der Regionalgruppe Amberg des Historischen Vereins und der Kath. Erwachsenenbildung Amberg-Sulzbach

Jean-Paul zum 250. Geburtstag - Ausstellung im Barocksaal vom 18.9. bis 15.11.2013

Jean-Paul zum 250. Geburtstag
Autographen - Bibliophile Drucke - Illustrationen

Zu Lebzeiten des wortzaubernden Romanciers, Erzählkünstlers, Essayisten, Satirikers Jean Paul waren seine Schriften Bestseller. Er gehörte zu den ersten Schriftstellern in Deutschland, die vom Schreiben leben konnten. Seine literarischen Nachwirkungen sind unübersehbar und bleiben bedeutsam. Inspiriert hat er beständig auch bildende Künstler von Format, die sein Werk in kongenialen Illustrationen gespiegelt und gedeutet haben.
Im Jubiläumsjahr 2013 ist Jean Paul ein Fall für die Auferstehung. Präsentiert wurde das Werk Jean Pauls (1763-1825) in Erstausgaben, bibliophilen Drucken und herausragenden Illustrationen. Hinzu kamen von Jean Paul eigenhändig geschriebene Stammbuchwidmungen sowie virtuell der Briefwechsel mit seinem Seelenfreund, dem jüdischen Handelsherrn und Bankier Emanuel Osmund.

In Kooperation mit der Staatsbibliothek Bamberg.

Öffnungszeiten der Ausstellung 19.9. bis 15.11.2013
Mo - Do 10-12.30 Uhr und 13.30 bis 16.00 Uhr
Fr 10 bis 12.30 Uhr
Feiertags geschlossen
Gruppenanmeldungen nach Vereinbarung auch außerhalb der Öffnungszeiten.
Der Eintritt ist frei.

Ausstellungseröffnung
mit dem Festvortrag von
Professor Dr. Iris Hermann, Universität Bamberg
Jean Pauls Räume - Jean Pauls Träume
18. September 2013 um 19:30 Uhr
Der Festvortrag wollte entführen in Jean Pauls Welt der kleinen und großen Dinge und so auch dazu beitragen, einen als schwierig geltenden Dichter neu zu entdecken. Jean Pauls Figuren sind unterwegs, die Räume, die der Dichter uns vor Augen malt, spiegeln ihre Befindlichkeit wider. Oft sind es Idyllen, bei näherem Hinsehen ist auch deren Schadhaftigkeit zu entdecken, aber auch dort ist an Glück zu denken. Gerne steigert sich der Raum zum Traum-Raum, denn hier kann alles gesagt und gedacht werden, wozu im normalen Wachleben der Mut fehlt.
 
Nora Gomringer
„Die größeren Schmerzen“ – Jean Paul in kleinen Dosen
3. Oktober 2013 um 11 Uhr
2013 ist der Name in aller Munde und doch...selten geläufig: Johann Paul Friedrich Richter aka Jean Paul. Nora Gomringer spekulierte in ihrem humorigen Programm anhand eigener Texte und derer Jean Pauls entlang am Möglichen und literarisch Dringlichen: den Fragen, die Jean Paul bewegt haben mögen und uns heute noch interessieren, wenn wir Literatur des 19. Jahrhunderts für uns erschließen. Und wer’s gesehen hat, wird angeben können mit: Jean Paul in kleinen Dosen!

100 % Brecht - Lesung für Oberstufenschüler/-innen im Barocksaal

In der bundesweiten Aktionswoche „Treffpunkt Bibliothek“ lud die Provinzialbibliothek Amberg am 22. Oktober 2013 gemeinsam mit der Buchhandlung Dorner wieder einmal zur Literaturlesung mit der Schauspielerin Sophia Ritz ein. In der besonderen Atmosphäre des Barocksaals brachte sie den Oberstufenschülerinnen und –schülern des Max-Reger-Gymnasiums Amberg den „großen Dramatiker des 20. Jahrhunderts“ Bertolt Brecht mit ihrer Lesung näher.

Buchvorstellung von Dr. Christian Reinhardt "Fürstliche Autorität versus städtische Autonomie"

Dr. Christian Reinhardt stellte am 24.10.2013 seine 2013 erschienene Dissertation "Fürstliche Autorität versus städtische Autonomie. Die Pfalzgrafen bei Rhein und ihre Städte 1449 bis 1618: Amberg, Mosbach, Nabburg und Neustadt an der Haardt" im Barocksaal vor.
Im Rahmen der vergleichenden Stadtgeschichte widmet sich diese Studie dem Herrschaftsverhältnis zwischen den Pfalzgrafen bei Rhein und ihren Städten Amberg und Nabburg in der Oberpfalz sowie Neustadt und Mosbach in der Unterpfalz vom 15. bis 17. Jahrhundert. Mit ständigem Blick auf die Entwicklung in anderen pfälzischen Städten wird der Wandel von einer städte- zu einer territorialbezogenen Politik untersucht. Die immer intensiver alle Bereiche des Lebens durchdringenden Maßnahmen der Pfalzgrafen schränkten die städtische Autonomie zunehmend ein und wurden notfalls auch gegen den Widerstand der Städte mit fürstlicher Autorität durchgesetzt.
Dr. Christian Reinhardt ist Archivrat am Hessischen Staatsarchiv Marburg.
In Zusammenarbeit mit der Regionalgruppe Amberg des Historischen Vereins und der KEB Amberg-Sulzbach.